Die hausärztliche Versorgung ist der erste Anlaufpunkt und der größte Engpass zugleich: Fast jede dritte Praxis sucht eine Nachfolge, und in ländlichen Kreisen bleibt jeder zehnte Sitz unbesetzt. Stellen reichen von der angestellten Allgemeinmedizinerin im MVZ über die Teilzeitanstellung in der Gemeinschaftspraxis bis zur Übernahme eines eingeführten Sitzes. Achten Sie auf die Zahl der Scheine pro Quartal, die Notdienstregelung im KV-Bezirk und darauf, ob eine Weiterbildungsbefugnis vorliegt — sie entscheidet, ob Sie selbst ausbilden dürfen.
Hamburg verbindet dichte Innenstadtversorgung mit weitläufigen Randbezirken. Das Universitätsklinikum Eppendorf prägt die medizinische Landschaft der Stadt, die Ärztekammer Hamburg und die Kassenärztliche Vereinigung sitzen hier ebenfalls. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: viele Häuser auf engem Raum, gute Verkehrsanbindung und ein Arbeitsmarkt, der bis nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen ausstrahlt.
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